So werden Sie Social Media Pro

500 200 Anke Staudacher
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Vor allem Start-up- und Kleinunternehmen sind dringend auf erfolgreiche Marketingmaßnahmen angewiesen, haben aber gleichzeitig meist weder Zeit noch Budget dafür. Da die sozialen Medien leicht zugänglich und erfolgversprechend sind, liegt es nahe, das Social Marketing selbst in die Hand zu nehmen. Doch wie wird man als privater Nutzer zum Social Media Professional?

Hier die fünf wichtigsten Tipps:

  1. Augen und Ohren auf
    Seien Sie aufmerksam: Welche Themen beschäftigen Ihre Kunden und potentiellen gerade? Welche Themen und Fragen kursieren gerade in der Branche? Was kommuniziert Ihre Konkurrenz?
  2. Beobachten
    Behalten Sie das Geschehen in den sozialen Medien im Blick. So lernen Sie frühzeitig die erfolgsversprechenden Muster zu erkennen, welche Themen gut und welche nicht angenommen werden.
  3. Visuelles Denken
    Sind die Themen erst einmal identifiziert und inhaltlich ausgereift, geht es um die optische Darbietung: Wie kann das Thema in einer Grafik, einem Videoclip oder durch ein Bild ansprechend dargestellt werden? Anders als noch vor wenigen Jahren reicht heute ein guter Text nicht mehr aus. Social Media Pros müssen also gute Marketing-Konzepter, Texter, Grafiker und Fotografen in einem sein.
  4. Monitoring & Auswertung
    Nehmen Sie sich Zeit, zu verstehen, was wie warum funktioniert. Dabei helfen Ihnen Reporting-Tools, die Ihnen jede Menge Zahlen und Fakten zu Ihren Nutzergruppen und deren Nutzerverhalten liefern. Die hier investierte Zeit zahlt sich aus, denn so können Sie Ihre Energie und Zeit fürs Marketing zielgerichtet bündeln.
  5. Zeit & Kontinuität
    Machen Sie sich bewusst, dass erfolgreiches Social Marketing kein Zufallsprodukt ist, sondern Zeit und Ressourcen beansprucht. Es wirkt sehr unprofessionell, wenn auf Fragen und Kommentare erst nach Wochen oder gar nicht geantwortet wird und zwischen zwei Posts mehrere Monate liegen. Mindestens eine Person sollte sich für die Themenfindung, -erstellung und das Veröffentlichen verantwortlich fühlen. Auch der Dialog mit den Nutzern, sei es das Abwickeln von Aktionen oder das Reagieren auf Kommentare oder Kundenanfragen, beansprucht Zeit und ggf. Abstimmung im Team.

Diese fünf Punkte sind das Rückgrat eines erfolgreichen Social Media-Marketings, das es mit kreativen Ideen und knackigen Texten zu kleiden gilt. Wenn Sie merken, dass Sie oder Ihr Team dieser Aufgabe nicht gerecht werden können und keinen Reputationsschaden erleiden wollen, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Das Social Media Marketing einzustellen. Das ist ein schmerzhafter Schritt, zeigt aber auch, dass Sie als Unternehmen Ihre Komptenzen und Schwerpunkte kennen.
  • Sich punktuelle oder projektbezogene Unterstützung bei einem kompetenten Dienstleister einzukaufen.